Implantat - Implantologie - Implantate

Implantate sind aus der Zahnheilkunde nicht mehr wegzudenken.
Sie sorgen für den sicheren Halt von Prothesen und dienen der Pfeilerzahnvermehrung, um zum Beispiel festen Zahnersatz zu verankern oder für eine sogenannte Einzelzahnversorgung, im Falle eines verloren gegangenen Zahnes in einer ansonsten intakten Zahnreihe.

Für einen langfristigen Erfolg ist eine sorgfältige Befunderhebung aller Risiken und Strukturen sowie die Planung und Umsetzung entscheidend.

Hierbei spielen Sie als Patient eine ganz entscheidende Schlüsselrolle, denn der Erfolg hängt auch von Ihrer Mitarbeit und ihren individuellen Voraussetzungen ab.

Wir sprechen ausführlich über ihren individuellen Fall und entscheiden gemeinsam, ob für Sie Implantate eine sinnvolle Alternative zum konventionellen Zahnersatz darstellen.

Vorteile von Implantaten

  • Schmerzfreier Einsatz von Implantaten
  • Sicherheit beim Essen und Sprechen
  • Implantate fühlen sich an und sehen aus wie natürliche Zähne
  • Keine allergischen Reaktionen auf Implantate bekannt

Wir bieten

  • Modernste Implantologie mit verschiedenen Implantatsystemen, abgestimmt auf die jeweilige Situation
  • Unter besten Voraussetzungen Implantate mit Sofortbelastung
  • Bei bestimmten Voraussetzungen kann ein Implantat auch ohne einen einzigen Schnitt gesetzt werden.
  • Implantationen auf Wunsch auch unter Narkose möglich
  • Knochenaufbaumaßnahmen
  • Bindegewebsmanagement für eine bessere Langzeitprognose
  • Navigierte Implantologie/ 3-D-Diagnostik in Kooperation mit unserem Dentallabor. Mit Hilfe dieser Technik sind Eingriffe möglich, die bislang gar nicht oder nur sehr schwer realisierbar waren.
  • Zusammenarbeit mit Spezialisten

1 Implantat kann ausreichend sein

Neueste Studien belegen, dass durchaus auch nur 1 Implantat im Unterkiefer für sicheren Halt der Unterkieferprothese ausreichend sein kann. Dies spart ehebliche Kosten für den Patienten. Auch in unserer Praxis bieten wir die Druckknopfmethode an. 

Im NDR hat das dazu einen Beitrag gegeben mit der Ankündigung:

„Spezial - Probleme mit der Zahnprothese: Neue Methode bietet sicheren HaltViele Senioren in Deutschland leiden unter einer schlecht sitzenden Zahnprothese. Das verursacht schmerzhafte Druckstellen im Mund, das Essen wird zur Qual. Abhilfe verschaffen zwei oder vier Implantate, die den Halt der Prothese im Mund stabilisieren. Doch die hohen Kosten für mehrere Implantate können sich viele Menschen nicht leisten. Jetzt gibt es eine kostengünstigere Alternative: ein mittig gesetztes Einzelimplantat, auf dem die Prothese wie ein Druckknopf einrastet.

 

FAQ (frequently asked questions) - Häufig gestellte Fragen:

Ich habe Osteoporose, kann ich trotzdem Implantate bekommen?

Osteoporose ist häufig kein Grund, auf Implantate verzichten zu müssen. Allerdings wird Osteoporose zunehmend mit sogenannten Bisphosphoneten (BP) behandelt. Bisphosphonate (BP) verursachen eine Verdichtung des Knochens bei Abnahme der Durchblutung und damit der Versorgung des Knochens. Aktuell ist ein wissenschaftlicher Streit darüber entbrannt, inwieweit der Einsatz von geringen Mengen an BP langfristig zu einer sogenannten Kiefernekrose führen kann. Die Kiefernekrosen sind eitrige Entzündungen des Kieferknochens, die kaum zu beherrschen sind bei einem mangeldurchbluteten verdichteten Knochen.
Merkblatt für Patienten die Bisphosphonate einnehmen

Ich habe Diabetes,…

Wenn Ihre Diabetes gut eingestellt ist, müssen Sie nicht zwangsweise auf Implantate verzichten. Eine sorgfältige Planung, Durchführung und die regelmäßige Nachsorge in Form einer zahnärztlichen Untersuchung und professioneller Zahnreinigung sowie Ihre häusliche Mitarbeit sind für die Langzeitprognose entscheidend.

Ich habe oder hatte eine Parodontitis,…

Es gibt noch keine wissenschaftlich fundierten Langzeitergebnisse. Erst in den letzten Jahren ist man mutiger geworden und setzt Implantate bei Patienten nach erfolgreicher Behandlung einer chronischen oder aggressiven Parodontitis. Die Gefahr einer Entzündung der knöchernen Strukturen und der Schleimhaut rund um das Implantat (Periimplantitis) ist jedoch deutlich höher einzuschätzen und kann zum Verlust des Implantates führen. Ein individuelles Risikoprofil sollte auf jeden Fall erstellt werden. Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen und professionelle Zahnreinigung alle 3-4 Monate können das Risiko minimieren.